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Gemeinschaftspraxis-Isen
Dr. med. Stefan Kaufmann
A. Egon Wenning
Dr.med. Bärbel Dodt
Dr. med. univ. Florian Bräuer
Sprechzeiten: Mo bis Fr 8:30-12:00 | Mo und Do 17:00-20:00 | Di 16:00-18:00 | Mi und Fr nachmittags geschlossen
Sportmedizin
  • Sie können bei uns Sportatteste und sportmedizinische Untersuchungen durchführen lassen.
  • Wollen Sie wissen wo sie, mit ihrem Leistungsniveau stehen? Dann fragen sie uns nach Leistungstests.
Die 10 Goldenen Regeln für gesundes Sporttreiben (Deutscher Sportärztebund):
Regelmäßiger Sport heißt
  • Besser fühlen
  • Besser aussehen
  • Besser belastbar
  • Bessere Fitness
1. Vor dem Sport Gesundheitsprüfung
  • Besonders Anfänger und Wiedereinsteiger über 35 Jahre
  • Bei Vorerkrankungen oder Beschwerden
  • Bei Risikofaktoren: Rauchen, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Diabetes, Bewegungsmangel, Übergewicht
  • Wenn ja, dann: Erst zum Arzt, dann zum Sport
2. Sportbeginn mit Augenmaß
  • langsam beginnen und die Belastung steigern (Intensität, Häufigkeit und Dauer)
  • möglichst unter Anleitung (Verein, Lauftreff, Fitneßstudio)
  • Informationen beim Landessportbund oder Sportärztebund
  • Sport möglichst 3 - 4 mal in der Woche für 20 - 40 Minuten
3. Überbelastung beim Sport vermeiden
  • Nach dem Sport darf eine "angenehme" Erschöpfung vorliegen
  • Laufen ohne (starkes) Schnaufen
  • Sport soll Spaß, keine Qualen bereiten
  • evtl. Trainingspuls vom Sportarzt geben lassen
  • Besser "länger oder locker" als "kurz und heftig"
4. Nach Belastung ausreichende Erholung
  • Nach einer sportlichen Belastung auf ausreichende Erholung (Regeneration, Schlaf) achten
  • Nach intensivem Training "lockere" Trainingseinheiten einplanen
5. Sportpause bei Erkältung und Krankheit
  • Bei "Husten, Schnupfen, Heiserkeit", Fieber oder Gliederschmerzen, Grippe oder sonstigen akuten Erkrankungen:Sportpause, anschließend allmählicher Beginn
  • Im Zweifelsfall: Fragen Sie den Sportarzt!
6. Verletzungen vorbeugen und ausheilen
  • Aufwärmen und Dehnen nicht vergessen
  • Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen
  • Schmerzen sind Warnzeichen des Körpers (Keine Spritzen zum fit machen)
  • Im Zweifelsfall den Sportarzt fragen
  • Zum Ausgleich vorübergehend andere Sportart betreiben
7. Sport an Klima und Umgebung anpassen
  • Kleider machen Sportler: Kleidung soll angemessen, funktionell, nicht unbedingt modisch sein.
  • Luftaustausch beachten, an Witterung anpassen
    • Kälte: warme Kleidung, windabweisend, durchlässig für Feuchtigkeit (Schweiß) nach außen
    • Hitze: Training reduzieren, Flüssigkeitszufuhr beachten
    • Höhe (verminderte Belastbarkeit beachten, angepasste Kleidung und Trinkverhalten)
    • Luftbelastung (Schadstoffe, Ozon): Training reduzieren, Sport am Morgen oder Abend
8. Auf richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten
  • Kost kohlenhydrat- und ballaststoffreich, fettarm ("südländische Kost"), Kalorien dem Körpergewicht anpassen (bei Übergewicht weniger Kalorien)
  • Flüssigkeitsverlust nach dem Sport durch mineralhaltiges Wasser ausgleichen, bei Hitze mehr trinken
  • Merke: Bier ist kein Sportgetränk! - Aber: Ein Glas Alkohol (Wein, Bier) darf gelegentlich sein!
  • Fragen Sie Ihren Sportarzt
9. Sport an Alter und Medikamente anpassen
  • Sport im Alter ist sinnvoll und notwendig
  • Sport im Alter soll vielseitig sein (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination)
  • Auch im Alter: Fitness ist gefragt
  • Medikamente sowie deren Einnahmezeitpunkt und Dosis dem Sport anpassen
  • Fragen Sie Ihren Sportarzt
10. Sport soll Spaß machen
  • Auch die "Seele" lacht beim Sport
  • Gelegentlich die Sportart wechseln:
  • Abwechslung im Sport ist wichtig
  • Mehr Spaß bei Sport in der Gruppe oder im Verein
  • Bewegung, Spiel und Sport sind Vergnügen
  • Sport auch im Alltag:
    • Treppen steigen statt Aufzug,
    • Zu Fuß zum Briefkasten,
    • Schnelles Gehen (Walking) ist Sport!
  • Wird gewohnter Sport anstrengend, an Erkrankung denken
  • Regelmäßige, auch sportärztliche, Vorsorgeuntersuchung hilft Schäden zu vermeiden
Erarbeitet von der Sektion Breiten-, Freizeit- und Alterssport der DGSP
  • Teilnehmer: Frau Dr. Berbalk, Dr. Boldt, PD Dr. Hoffmann, Prof. Dr. Löllgen, Frau Dr. Lott, PD Dr. Luck, PD Dr. Urhausen, Prof. Dr. Völker
  • Federführend: H. Löllgen (Klinikum Remscheid GmbH, Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum)